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Zollüberwachung & Grenzbeschlagnahme

"Nachahmung ist wahrscheinlich das ehrlichste Kompliment."
(Lee Iacocca, ehem. Vorstandschef von Chrysler)

Dieser Satz gilt in besonderer Weise für das Problem der Piraterie. Erst wenn das Produkt besonders erfolgreich ist, lohnt es sich, es zu kopieren. Erst wenn die Investitionen in Werbung und Marketing es in aller Munde sein lassen, vertreiben sich auch die Plagiate wie von selbst.

Und wenn Plagiate, meist aus Fernost, den Markt erst überschwemmen, sinkt schnell das Ansehen des Originals. Designerware, die es auf dem Wochenmarkt oder im Baumarkt gibt, hat jede Exklusivität verloren.

Ein Antrag an die europäischen Zollbehörden hilft. Vorausgesetzt, man hat ein Schutzrecht: Eine Marke, ein Design oder ein Patent.


Zollauge sei wachsam!

Der Zoll ist Ihr wichtigster Verbündeter im Kampf gegen den Import von Piraterieware - europaweit. Auf Antrag der Inhaber von Marken, Designs und Patenten kontrolliert er verdächtige Importe. Je genauer die Beschreibungen von Original und Fälschung sind, desto besser sind die Chancen, Plagiate zu erkennen.

Wird Piraterieware identifiziert, so wird ihre Einfuhr in die EU (und damit nach Deutschland) gestoppt. Der Inhaber des Schutzrechts hat dann zehn Arbeitstage Zeit, die Einwilligung des Verletzers in die Vernichtung zu erhalten oder Klage zu erheben. In vielen europäischen Ländern wird die Vernichtung ohne Gerichtsbeschluss durchgeführt, wenn sich der Inhaber der Piraterieware nicht meldet - und das ist in der Regel so.

Durch die Vernichtung wird nicht nur verhindert, dass die Ware auf den Markt gelangt. Sie hat auch eine erhebliche abschreckende Wirkung. Wird eine komplette Lieferung vernichtet, so ist das für den Hersteller oder für den Abnehmer ein Totalverlust.

Last, but not least: Mit jeder falschen Ware, die aufgegriffen wird, erhält man auch Informationen über den Eigentümer der Ware, den Spediteur und den Empfänger - und damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, weitere Lieferungen zu stoppen.